Die große Show: Saint Tropez

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Sehen und gesehen werden

Hotspot, den „Heißen Punkt“, kennen wir beim Tätowieren, wenn uns die Tintennadel einen Punkt in die Haut sticht. „Hotspots“ können aber so viel mehr sein: Brennpunkte aller Art!

In den letzten zwei Jahren kannten wir Hotspots hauptsächlich als „Corona – Hotspots“. Zeit wird es, die Deutungshoheit zurückzugewinnen und Hotspots wieder zu dem zu machen, was sie einmal waren: Orte des Glamours und der Verruchtheit. Eine Melange von verrückten Frauen und Männern, und alles, was sich kreuz und quer dazwischen findet.

Heiße Orte – vielfältig und lustvoll.

Erinnern wir uns wieder an die Zeit, als Hotspots viel mehr als Schreckensgespenster waren, sie waren Schmelztiegel der Eitelkeiten, der Darstellungssucht, aber auch Orte der Freiheit, der künstlerischen Lebenshaltung und der Genüsse. Motto: Hier darf jeder sein, wie er will. Monte Carlo war so ein Hotspot, aber auch Saint Tropez. Letzteren haben wir diesen Sommer einen Besuch abgestattet.

Der Geist der 50er-Jahre ist in Saint Tropez noch spürbar. Damals reisten Filmstars aus Hollywood, Künstler und Kunstmäzene wie Gunther Sachs an, um ihren Traum einer erregten und aufregenden Welt zu zelebrieren. Mick Jagger heiratete hier, nicht mehr ganz nüchtern, das brasilianisches Top-Model Bianca. An den Stränden der Côte d’Azur, wie der Pampelonne, etablierte sich schnell eine internationale Feierszene: bunt, glamourös und liberal – offen für alle (Na ja, fast für alle. In Saint Tropez gastiert heute wie damals der reiche Jetset).

 

Heutzutage fließt der Champagner immer noch an den edlen Strandbars. So stark wie damals pulsiert die Ausgelassenheit heute nicht mehr, aber nach der Durststrecke, die Corona mit sich brachte, ist ein Aufbäumen der Lebensgeister zu spüren: Feiern mit Stil ist hier immer noch die Devise – stets mit Luxus und Freizügigkeit. Das ist immerhin sehr social-media-tauglich und: Real.

Die Sommer in Saint Tropez sind ein großes Wiedersehen und Kennenlernen, eine Mischung aus Genuss und Stress, Fashion und Fischen, Sehen und Gesehen werden. Und eben Tattoos. Auch sie gehören auf die Leiber der bunten Menschen, denen man überall begegnet. Sie sind wie ein Markenzeichen auf ihrer Haut eingeschrieben. Wunderbar, dieses bunte, kreative Durcheinander.

Es gibt in Saint Tropez einfach viele neue Eindrücke. Um diese festzuhalten, sind wir mit unserer Kamera für Euch durch die Stadt gezogen. Nicht nur um die Sehenswürdigkeiten zu fotografieren, sondern auch die Menschen – deren Outfits und Tattoos. Beides hängt eng zusammen: Kleider machen Leute – und Tattoos machen Leute.

Zusammen machen sie Dandys und Fashion Queens. Zugegeben, manchmal auch Fashion Victims.

(Bestes Beispiel, der Auftritt von Lexy Hell auf der diesjährigen Fashion Week in Berlin. Das Tattoo-Model war gleichermaßen Aushängeschild für ihr Outfit, als auch für ihre Tattoos).

Die Kunstwerke auf der Haut, direkt oder indirekt, sagen etwas über die Person aus, die sie trägt. Wir haben in Saint Tropez viele neue Inspirationen für Tattoos gesehen, tolle Menschen getroffen, spannende Unterhaltungen geführt. Ein stilvolles und /oder exzentrisches Äußeres zeigt viel von „innen” und wirkt auch auf das „Innere“.

Ein eigener Stil zeigt, inwiefern du dich mit dir selbst und deinem Leben auseinandersetzt: als welche Person willst du dich zeigen.

Übrigens: Auch Farben gehören zum Sommer in Saint Tropez. Das Meer funkelt, und die Sonne wirkt auf die Lebensfreude der Menschen. Sie zeigen ihre farbigen Kleider und ihre farbigen Tattoos. Wir von Tattoo Anansi setzen uns für gesunde Farbe bei den Tätowierungen ein. Schau dir unser Statement dazu an:

Tattoo-Farben

 

Ein gutes farbiges Tattoo, individuell und außergewöhnlich, lässt dich lebendig fühlen.

“I loathe narcissism, but I approve of vanity.”

schrieb Diana Vreeland, Chefredakteurin der amerikanischen Vogue. Wir stimmen zu:

Ein bisschen Eitelkeit ist kein Fehler. Eine positive Selbstwahrnehmung gibt dir Kraft und Energie, für dich, deine Freunde und für deine zukünftigen Kollegen, “auf der Bühne kleiner Eitelkeiten“.

(Text: Julian Bachmann / Grafik: Jonas Bachmann)

 

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