TATTOOS • Vom Wert der Wünsche

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Nadelstiche im Dezember – Können Geschenke mehr sein als materielle Dinge?

Die Dezembertage sind gefüllt mit einem besonderen Zauber. Zwischen funkelnden Lichtern und dem verführerischen Duft von Zimt liegt eine Atmosphäre der Hoffnung in der Luft. In dieser Zeit, in der Wünsche wie Schneeflocken vom Himmel fallen, kommt ein Gedanke auf, der tiefer unter die Haut geht als jede winterliche Kälte – der Wunsch nach einem Tattoo.

Mitten in diesem Weihnachtsrausch, mit seinen Märkten, seinen Glühwein-Eskapaden und seiner Glitzerwelt, betritt der neue Disney Film “Wish” die Bühne. Ein Film, der uns sagt: “Leute, befreit eure eigenen Wünsche, und verdammt nochmal, erfüllt nicht die Wünsche anderer, besonders wenn sie so böse sind wie der Weihnachtsmann mit einer Glatze!” Im Film hortet der böse König und Zauberer Magnifico die Wünsche der Leute, und erfüllt diese nur, wenn sie zu seinem eigenen Vorteil sind. Die junge Asha setzt alles daran, die Wünsche der Menschen zu befreien, und sie wieder selbstbestimmt und ohne Dogmatik ins Leben zurückzubringen.

Vielleicht sollten wir in diesem Dezember, inspiriert von “Wish”, die Tinte der eigenen Wünsche freisetzen. Schluss mit dem Gedanken, dass die großen, verrückten Träume von außen erfüllt werden müssen. Möglicherweise ist es an der Zeit, den Weihnachtsmann auf den Tätowierstuhl zu setzen und ihm zu zeigen, dass unsere Wünsche nicht auf Geschenkpapier, sondern auf Haut geschrieben werden.

Haben wir nicht alle diese verborgenen Träume, die wir wie Schätze hüten?

Ist es nicht an der Zeit, die eigenen Wünsche aus ihrem Versteck zu locken und sie der Welt zu zeigen? Die Frage ist nur: Soll man sich diesen Wunsch selbst erfüllen oder darauf hoffen, dass er als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum landet?

Der Wunsch (aber auch das Geschenk) eines Tattoos gleicht einer faszinierenden Reise in die Tiefen der eigenen Seele. Es ist, als würde man einen Brief an das Universum verfassen, ihn zärtlich in eine Flasche legen und mit einem Funken Hoffnung darauf warten, dass jemand – sei es das Schicksal oder ein wohlgesinnter Freund – diesen Brief entdeckt und die verborgene Botschaft enthüllt.

Sich selbst den Wunsch eines Tattoos zu erfüllen, erfordert Mut. Es ist, als würde man sich selbst ein Geschenk machen, ohne zu wissen, ob man es wirklich verdient hat. Wie ein Kindertraum, der sich im Schlafzimmer versteckt und darauf wartet, entdeckt zu werden. Doch die Unsicherheit bleibt: Wird es das gewünschte Tattoo sein? Oder wird man auf dem Stuhl des Tätowierers sitzen und plötzlich feststellen, dass der Traum sich in einen Albtraum verwandelt hat? Bestenfalls erblickt man nach dem Stechen des Tattoos ein ultra-persönliches Bild, das alle Aufregung wert war, auch die Unsicherheit.

Wenn ein Tattoo nicht nur die Haut, sondern auch das Herz des Beschenkten erreicht.

Das Schenken eines Tattoos, zum Beispiel in Form eines Gutscheins, hat seine ganz eigene Magie. Die Person, die es verschenkt, wird zum Geschichtenerzähler, zum Architekten von Erinnerungen, die für immer auf der Haut seines Beschenkten verewigt sind. Ein Tattoo, das nicht nur die Liebe oder Freundschaft repräsentiert, sondern auch den Moment des Schenkens, wird zu einem lebendigen Denkmal. Die Nadel sticht nicht nur die Haut, sondern auch das Herz derjenigen, die sich für diesen Schritt entscheiden.

Die Weihnachtszeit rückt also näher, und mit ihr die alljährliche Frage: Was um alles in der Welt soll man bloß schenken? Socken? Bücher? Oder vielleicht doch etwas Persönlicheres? Wie wäre es mit einem Gutschein – einem Ticket für einen Ausflug ins Reich der Nadeln und der ewigen Tinte.

Die Idee, jemandem einen Gutschein für ein Tattoo zu schenken, ist genial.

Du möchtest nicht bloß schenken – du willst ein Statement setzen. Hier tritt der Tattoo-Gutschein auf die Bühne, als der Maverick unter den Geschenken, der nicht nur die Haut, sondern auch die Sehnsüchte in Flammen setzt.

Stell dir vor, wie du diesen kleinen Schatz überreichst, begleitet von einem sündhaften Lächeln. “Mein Liebling, lass uns nicht nur die Oberfläche erkunden. Dies hier ist der Schlüssel zu einer Welt, in der Kunst auf der Haut verewigt wird.” Die Augen deines Partners funkeln vor Neugier, während sie erahnen, dass dieser Gutschein nicht nur Tinte, sondern auch eine Prise Abenteuer verspricht: “Hier, mein Liebling, lass uns die Kunst der Verführung auf eine ganz neue Ebene heben.” Die Augen deines Partners leuchten auf, während sie sich fragen, welche geheimen Türen dieser Gutschein öffnen könnte.

Man stelle sich vor: In der kalten Dezembernacht, wenn die Lichter am Tannenbaum flackern und der Duft von Zimt und Glühwein in der Luft liegt, überreicht man mit einem verschmitzten Lächeln einen Umschlag. Und was verbirgt sich darin? Nicht etwa ein Gutschein für eine Massage oder einen Wellness-Tag, nein, viel besser – ein Freifahrtschein für die Kunst auf der Haut!

Verschenken, was wirklich gefällt • Tattoo-Wunsch-Gutscheine

https://tattooanansi.de/gutschein/

Text: Julian Bachmann

Grafik:Jonas Bachmann

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